Lüftungsleitfaden
Richtiges Lüften
Häufiger kurz Stoßlüften (Querlüftung), auch bei kalten Außentemperaturen - senkt die relative Luftfeuchtigkeit.
Ausreichend und gleichmäßig heizen bewirkt das Erwärmen aller Oberflächen. Wird wenig geheizt, werden die Oberflächen nicht mit Wärme versorgt.
Ideale Raumlufttemperatur wäre ca. 20°C!
Kurzes Stoßlüften 2-3 mal am Tag reicht oft aus, um die erzeugte Feuchtigkeit abzutransportieren. Eine richtige Lüftungsweise schafft ein ausgeglichenes Wohnklima und verhindert Bau- und Schimmelschäden!
Falsches Lüften
Heizkosten einsparen durch Abdrehen der Heizung, weniger oder kein Lüften aus Angst vor zu hohen Temperaturverlust schaffen ideale Bedingungen für Schimmelpilze.
Heizen von nur Teilbereichen wie vereinzelten Räumen oder nur von Zeit zu Zeit.
Wichtige Punkte um Schimmelbildung zu vermeiden
• Möbel nicht zu dicht an Außenwände stellen – Hinterlüftung (früher waren fast alle Möbel mit Füssen ausgestattet).
• Auf Zirkulation der Heizungsluft achten. Heizkörper nicht durch Vorhänge, Platzierung von Möbel oder Abhängen mit Gegenständen, verdecken und dadurch ausreichende Zirkulation verhindern.
• Auch bei gut gedämmten Wohnräumen konstant und ausreichend heizen.
• Heizung nicht morgens, wenn man zur Arbeit geht ab- oder zurückdrehen und abends wieder aufdrehen. Nachteil dieser Heizmethode ist, dass die Wandoberflächen zu wenig mit warmer Luft versorgt werden, somit abkühlen und kritische Oberflächentemperatur (Kondensation) entstehen!
• Auch gut gedämmte Wände sind an der Oberfläche zu kalt, wenn sie zu wenig Wärme abkriegen. (z.B. ungeheizte Schlafzimmer). Richtig wäre – gleichmäßig durchheizen.
• Warme Luft sollte nicht an kalte Mauern gelangen. Türen ungeheizter Räume geschlossen halten. Warme, feuchte Luft aus beheizten Räumen direkt nach draußen weglüften.
• Im Sommer keine warme Außenluft in kühle Räume, Flure oder Keller leiten.




